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sonntagsgedanken.de Beiträge

Sich kümmern

Meine Lieben, irgendwie drückt jetzt doch der Frühling durch, morgens noch kalt mit Raureif, aber am Nachmittag kann man schon auf der Bank vor dem Haus sitzen, auf den See schauen und Gott einen guten Mann sein lassen.Draußen ist die Welt durcheinander, wegen so ein paar Spinnern, als ob das notwendig wäre, aber wie schon kürzlich erwähnt, es bleibt uns nichts anderes übrig, als uns darauf einzustellen. Die richtigen Prioritäten setzen!Bevor das Klima uns abmurkst,…

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Qual der Wahl

Meine Lieben, wer die Wahl hat, hat die Qual, heißt es doch, und am vergangenen Sonntag war das genau so. Den Anfang dieser Sonntagsgedanken beginne ich am letzten Wahlsonntag, also ich hoffe doch, daß es nicht der letzte wird. Was ich damit sagen will, zum Zeitpunkt des Schreibens, es ist halb 11 Uhr und logischerweise weiß ich noch kein Ergebnis. Wir waren wählen, schon um 9 Uhr, direkt nach dem Spaziergang, wir, das sind Brunello…

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Bald Frühling

Meine Lieben, wenn die ersten, andauernden schönen Tage kommen, wenn man am Morgen nicht mehr schlafen kann, weil die Vögel einen unbeschreiblichen, aber schönen Lärm machen, wenn tagsüber ein zarter Wind uns vorsichtig streichelt, wenn man einfach loslaufen möchte, irgendwohin, ohne Halt, weiter, bis hinter den Horizont, weil man denkt, da wohnt das Glück, tut es übrigens auch, dann ist bald Frühling. Ja, man liebt auch den Winter, knackig kalt, blauer Himmel, Schnee.Den Kafi fertig…

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Realität

Meine Lieben, mit dem Rücken an der warmen Heizung, die Balkontür ist offen, blauer Himmel, die Sonne scheint, windig ist’s. Bei Spotify höre ich meinen Mix der Woche, den die KI für mich zusammenstellt, logischerweise gefällt mir das meiste.Eben läuft ein Lied von Fairport Convention. Erinnerungen! Wie waren wir naiv, Friedenskundgebungen, Abrüstungsproteste, Demos gegen den Vietnamkrieg, und was weiß ich noch alles.Hat es etwas gebracht?Zumindest über 70 Jahre Frieden in Europa und uns das Gefühl,…

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Esoterisch

Meine Lieben, vor kurzem kam im Radio eine Sendung über esoterische, mystische Musik.Nicht schlecht! Vor allem interessierten mich die Menschen dahinter.Musiker, die ihren Traum leben oder ihr Leben zu ihrem Traum gemacht haben. Immer noch Batikkurse geben, mystische Musik hören und bei jedem Festival von Ex-Hippies in den Bergen bei Los Angeles dabei sind.Lehren, heilen, musizieren, den Weltgeist suchen, um sich mit ihm zu vereinen. Gespannt hörte ich zu, verglich mein „ normales“ Leben in…

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Ferien, Götter und notwendige Übel

Meine Lieben, eine Woche Skiurlaub, hier bin ich schon vor fast 70 Jahren Ski gefahren.Klar, es hat sich natürlich vieles unglaublich verändert.Die Straßen, die ins Skigebiet führen, sind jetzt breiter, geteert und Rollsplitt ist jetzt nur noch in den Boxen am Straßenrand, für den Notfall. Lieb gewonnene Restaurants sind verschwunden und haben Appartementhäusern Platz gemacht.Bügellifte gibt es fast keine mehr, Sessellifte zunächst mit vier jetzt mit bis zu acht Sitzen, die Gondeln bieten inzwischen auch…

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Verrückt

Meine Lieben, ich glaube es war irgendwie so kurz vor acht Uhr; ich hatte heute Urlaub vom morgendlichen Hundespaziergang, lag noch im Bett, starrte an die Zimmerdecke und wußte, das würde heute ein wunderbarer Tag.Warum?Keine Ahnung!Nichts geplant, nichts, gar nichts! Mein Tag war so leer wie ein weißes, unbeschriebenes Blatt und bis jetzt zumindest so unberührt wie eine Wiese bedeckt von frisch gefallenem Schnee.Nicht einmal die Hasen würden sich trauen darüber zu hoppeln. Hinter den…

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Füllfederhalter

Meine Lieben, es ist der fünfte Januar 2025, 14.30 Uhr, ich sitze am Esstisch. Die Sonne scheint, wärmt mich von rechts, der Schnee von heute Nacht ist abgetaut. Ich höre Rubinstein, Chopin, Klavierkonzert Nr.2Es trägt mich! Neben mir eine Teekanne mit Hojicha, warm. Die Sägezahnuhr an der Wand tickt die Zeit hinweg.Ich habe mir eines der Bücher, die ich zu Weihnachten bekommen habe, zurechtgelegt. Nach 14 Tagen mit Kindern, Enkeln, Familie, alleine! Das „endlich“ habt…

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enden, beginnen, enden, beginnen…

Meine Lieben, der letzte Sonntag in diesem Jahr, das neue Jahr klopft schon bald an die Türe, verschlossen halten kann man sie nicht. Es will und muß herein und das alte stiehlt sich durch die Hintertüre still und leise davon.  Auf dem Tisch hat es einige Notizen hinterlassen.Erinnerungen.Egal, ob man diese jetzt  liest oder gleich im Papierlorb entsorgt, man kann sie nicht auslöschen, sie bleiben.  Manche vielleicht tief in uns vergraben, aber alle sind da.Für immer…

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4. Advent/immer noch fahrend

Meine Lieben, Dort habe ich… …, in der Pfalz einen Teil meiner Bundeswehrzeit verbracht. Lange vorher war in Karlsruhe – das ich wieder links liegen lasse – die Musterung.Man konnte entweder verweigern oder hoffen, daß man irgendwie bei der Musterung durchfiel.Also zum Verweigern war ich zu feige und trotz aller Tips von Freunden, „trink vorher ordentlich Öl“ oder ähnlichen Vorschlägen, hat das zwar mit dem Durchfall, aber mit dem Durchfallen nicht geklappt. Bundeswehr in Bad…

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Dritter Advent/Teppiche/Fahrendes Volk

Meine Lieben, manchmal denke ich, ich gehöre zum fahrenden Volk.Im Mittelalter waren das die Gaukler, Spielmänner, Moritatenmaler,Bänkelsänger, Kunstreiter, Seiltänzer, Scherenschleifer Quacksalber undBarbiere. Als kleiner Bub kann ich mich erinnern, daß manchmal solche Fahrenden,(das ist jetzt das Partizip für das Wort, das man heute nicht mehr verwendensoll) – meist waren sie zu zweit – bei uns im vierten Stock vor der Tür standen.Sie hatten einen oder zwei Teppiche über die Schulter geworfen, die sie dannblitzartig ausrollten…

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Schaltungs DNA

Meine Lieben, letzte Woche habe ich mein Auto zur Reparatur gebracht. Beim forschen Einfahren in die Tiefgarage hat sich der rechte Pfeiler etwas vorgeschoben und mich hinten am Kotflügel verletzt. ….so würde jetzt mein Fahrzeug argumentieren und dem kann ich natürlich nur folgen.Was streckt sich auch der Pfeiler im falschen Moment vor, entweder zu neugierig oder reine böse Absicht! Jetzt ist der Wagen beim Lackierer und ich bin für ein paar Tage auf ein Fremdfahrzeug…

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1. Advent

Meine Lieben, Erster Advent.In der vergangenen Woche war ich ein wenig gehandicapt, aber so ist daseben, wenn man sich notwendigerweise „restaurieren“ läßt.Das ist dem zunehmenden Alter geschuldet.Beim Alter – um nicht zu sagen voraussagbaren Tod des Jahres 2024 – gehtdas natürlich nicht. Was war, das war und was man falsch gemacht hat, kann man nur schwerlichkorrigieren. Trübe Gedanken am 1. Tag der Ankunft?Eigentlich nicht; ich will nur sagen, es ist immer noch Zeit etwas zu…

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…nur im Kopf

Meine Lieben, ich saß im „s’Plätzle“ beim Frühstück, das liegt direkt am See, man sitzt auf der Terrasse über dem Wasser, mehr oder weniger fast drin!Wir unterhielten uns, ein Mann mit langem Bart und vielen Tattoos ruderte nahe an uns vorbei.Hinten im Boot, ein Eimer, wahrscheinlich gefangene Fische. Vom Rudern kamen wir zum Angeln, dann zu den Fischen und von den Fischen zum Aquarium.Das muß doch wirklich schlimm sein für solche Aquariumfische, meinte mein Gegenüber,…

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Kontakte

Meine Lieben, verrückt, in meinem Telefon habe ich 755 Kontakte gespeichert; es sagt mir zwar, daß da drei Duplikate dabei sind, aber dann sind es ja immer noch 752.Das ist doch eine ganze Menge.Jetzt könnte ich ja einige löschen, die, die ich schon seit Jahren nicht mehr gedrückt habe. Vielleicht stimmen die auch schon gar nicht mehr, entweder weil der Besitzer dieser Nummernreihe sie gelöscht, eine neue beantragt oder sich einfach in ein anderes Leben…

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Wildnis

Meine Lieben, da hängt es nun; ich nenne es das unendlich Auge, vielleicht auch das ewige Auge. Es ist ein ovales Stück Metall, aus lauter kleinen, aneinander gesetzten, feinen, glänzenden, in sich gedrehten Drähten. Es balanciert im Wind vor dem Fenster und man hat immer wieder das Gefühl es blickt einen an, blickt in die Zukunft und wieder zurück. Unendliche, ewige, fortdauernde Bewegung.Ich hatte es aufgehängt, nachdem sich im Frühsommer der eine oder andere Jungvogel…

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Sunntig

Meine Lieben, es ist Sonntag, ja tatsächlich Sonntag, ich sitze am Frühstückstisch – also nach dem Frühstück – habe schon abgeräumt, die Spülmaschine eingeräumt, den Kühlschrank wieder mit den Überbleibseln gefüttert. Nur die kleine silberne Teekanne, in der sich mein Bild spiegelt und eine Teetasse, halb voll, stehen noch rechts neben mir. Vor mir der Laptop, über die Tasten laufen meine Finger, ich kann mit zehn Fingern schreiben; habe ich mal gelernt vor vielen, sehr…

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