{"id":742,"date":"2020-05-24T07:24:04","date_gmt":"2020-05-24T05:24:04","guid":{"rendered":"https:\/\/sonntagsgedanken.de\/blog\/?p=742"},"modified":"2020-06-22T12:52:14","modified_gmt":"2020-06-22T10:52:14","slug":"by-the-owners-expense","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sonntagsgedanken.de\/blog\/2020\/05\/24\/by-the-owners-expense\/","title":{"rendered":"by the owner&#8217;s expense"},"content":{"rendered":"\n<p>Meine Lieben,<\/p>\n\n\n\n<p>w\u00e4hrend der letzten 20 Jahre meiner Berufslaufbahn war ich oft in den USA, so 4 bis 5 mal im Jahr. Eigentlich meist nur in Chicago und Umgebung, im Norden von Chicago war die Firmenzentrale, bzw. ist sie immer noch.<br>Bei meinen ersten Reisen, habe ich mich meist abholen lassen.(aus Unsicherheit) <\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4ter habe ich mir dann immer einen Mietwagen genommen, soda\u00df ich auch unter der Woche etwas beweglicher war.&nbsp;Man kommt &nbsp;gegen 15.00 in O\u2019Hare an und es dauert dann mehr oder weniger eine Stunde bis ins Hotel ist. Der Concierge kannte mich und gr\u00fc\u00dfte mich freundlich. Nachdem ich das Zimmer bezogen hatte ging ich direkt gegen\u00fcber, ein Steak essen. Dann bei Sandy an der Hotelbar, noch ein kurzes Gutenacht-BierEs war zwar ca.24 Uhr meiner biologischen Zeit, aber ich habe mich immer sofort, wo immer ich auch war an die lokale Zeit angepa\u00dft, so kam ich am besten damit klar.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der Arbeitswoche war dann meist ein offizielles Dinner oder mein Chef hat mich zum Essen eingeladen, wie immer Steak. Ich habe mich in USA fast ausschlie\u00dflich von Fleisch ern\u00e4hrt.<br>Diese \u201e Abendessen\u201c waren meist schon gegen halb 6\/6 zu Ende, man hatte dann noch einen ganzen Abend f\u00fcr sich. Grunds\u00e4tzlich war das recht angenehm, wenn ich zum Beispiel an Madrid denke, wo man gegen halb 11 zum Dinner ging mindestens 2 Stunden a\u00df und morgens dann wieder schon um 9 im B\u00fcro sein mu\u00dfte. Bei Gesch\u00e4ftsreisen nach Spanien fehlten mir nach 3 Tagen meist irgendwie ein paar Stunden. Europ\u00e4er betreuen n\u00e4mlich ihre G\u00e4ste t\u00e4glich, nicht nur einmal in der Woche, wie die Amis.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Osten, Moskau, Dubai, etc. fand ich die Zeitanpassung etwas schwieriger, das hat wahrscheinlich mit der Himmelsrichtung zu tun. Einfach ist es nat\u00fcrlich bei weiten Reisen z.B. nach S\u00fcdafrika, da fliegt man zwar lange und \u00fcber der Sahara wird es im Flieger meist etwas ungem\u00fctlich, aber die Zeit bleibt stehen.<br>EIgentlich wollte ich etwas ganz anderes erz\u00e4hlen, aber das hat sich jetzt einfach so ergeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Also, in der \u201eFreizeit\u201c, die ich in Chicago und Umgebung hatte, habe ich nat\u00fcrlich nicht nur eingekauft und gegessen, ich war auch in Blues- und Jazz-Clubs, zum Beispiel bei Buddy Guy in der South Side of Chicago, ja genau, wo der b\u00f6se Leroy Brown wohnt. Man f\u00e4hrt da auch besser mit dem Taxi direkt vor den Club und geht als Wei\u00dfer auch &nbsp;nicht alleine durch die Stra\u00dfen. Das haben mir schwarze Arbeitskollegen, oder wie man heute sagt, &#8222;afrikanische Amerikaner&#8220;, geraten.<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal fuhr ich auch nur so durch die Gegend, parkte und ging runter zum Lake Michigan.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ich zur\u00fcck zum Auto kam, las ich auf dem Schild am Parkplatz&nbsp;\u201eunattended vehicles are towed away by the owner\u2019s expense\u201c.<br>Hmmm?!, wenn ich jetzt&nbsp;<strong>vehicles<\/strong>&nbsp;durch&nbsp;<strong>souls<\/strong>&nbsp;ersetze, dann gibt das auch einen guten Sinn.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In meinem Geldbeutel habe ich eine zerfledderte Notiz gefunden, die ich vor vielen Jahren, wahrscheinlich w\u00e4hrend eines l\u00e4ngeren Fluges, schrieb.<br>\u201e Tr\u00e4ume, die entglitten, Jahre, die vergingen, Hoffnungen, die sich nicht erf\u00fcllten. Man verliert sich in der Mittelm\u00e4\u00dfigkeit, in geb\u00fcgelten Hemden und aufger\u00e4umten B\u00fcros\u201c.Es stimmt ja auch, man zahlt immer einen Preis, wenn man nicht auf sich aufpasst.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><br>Ich w\u00fcnsch euch einen wunderbaren, achtsamen Sonntag. <br><\/p>\n\n\n\n<p>Lieben Gru\u00df aus Hofheim. Gebt auf euch acht!<\/p>\n\n\n\n<p><br>Papa\/Eckhard<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine Lieben, w\u00e4hrend der letzten 20 Jahre meiner Berufslaufbahn war ich oft in den USA, so 4 bis 5 mal im Jahr. 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