{"id":52591,"date":"2025-04-13T00:02:00","date_gmt":"2025-04-12T22:02:00","guid":{"rendered":"https:\/\/sonntagsgedanken.de\/blog\/?p=52591"},"modified":"2025-04-12T22:04:52","modified_gmt":"2025-04-12T20:04:52","slug":"salat-und","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sonntagsgedanken.de\/blog\/2025\/04\/13\/salat-und\/","title":{"rendered":"Salat und&#8230;"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Meine Lieben,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">bevor man durch die automatische T\u00fcre des kleinen Supermarkts im Dorf tritt, kann man auf der linken Seite des Eingangs alles M\u00f6gliche an Obst ausw\u00e4hlen, Orangen, verschiedene Beeren, Trauben gr\u00fcn und blau, mit und ohne Kerne, Grapefruit und vieles mehr.<br>Auf der rechten Seite Feldsalat (Ackersalat hie\u00df das bei uns, N\u00fcsslisalat sagt man in der Schweiz, Sonnenwirbele sagte nur der Vati (habe aber nachgeschaut, das ist s\u00fcdbadisch), Spargel, wenn die Zeit da ist, Radieschen, Gurken, Tomaten und manchmal sogar Kressesalat.<br>Ich meine jetzt nicht die Kresse, die man in kleinen Schachteln kaufen kann, sondern Kresse in einem gro\u00dfen Korb, ohne diese l\u00e4stige Schachtel, also lose Kresse.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da kann ich nun gar nicht vorbeigehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An der Ecke war der Strohh\u00e4cker, ein Gem\u00fcseladen, mit allem, was man eben so an Vegetarischem kaufen kann, und nat\u00fcrlich, wenn es die richtige Jahreszeit war, Kressesalat.<br>Vom Strohh\u00e4cker habe ich als Bub zum Geburtstag immer auf einem einem gro\u00dfen Holzteller einen riesigen Berg Kressesalat bekommen. Bis heute mein Lieblingssalat, angemacht mit Zitrone, Salz und \u00d6l, ein Traum!<br>Meine Frau kann nicht verstehen, da\u00df ich \u201edieses Gras\u201c so liebe.<br>Man kann die Kresse auch \u00fcbrigens gut mit Ackersalat mischen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grunds\u00e4tzlich kann ich konstatieren, ich esse unglaublich gerne Salat, fast alle Sorten, nur bei wenigen mache ich Abstriche, das hei\u00dft, da nehme ich etwas weniger auf den Teller.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber Endiviensalat, rote R\u00fcben (rote Beete), Bohnensalat, Kartoffelsalat, erw\u00e4hnten Feldsalat am liebsten mit Nu\u00df\u00f6l, aber die kleinen, \u00fcber die schon ein Frost gegangen ist. Kartoffelsalat auch gerne, wie bei der Oma gemischt mit Endivien, ich glaube, das ist sehr schw\u00e4bisch,<br>Tomatensalat, Chicor\u00e9e, Gelber\u00fcbensalat, also Karotten, oder Kopfsalat ist jetzt nicht so meines, dann eher Gurkensalat, angemacht mit Zitrone, \u00d6l und Dill, hat eine fr\u00fchere Freundin f\u00fcr mich immer so gemacht. Liebst\u00f6ckel (Maggikraut), wenn es in meinem Hochbeet w\u00e4chst, oder auch Borretsch f\u00fcge ich einem gr\u00fcnen Salat gerne bei und generell ein paar Zwiebelchen, am besten H\u00f6ri B\u00fclle.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">All diese Schickimickis, also N\u00fcsse und sonstigen Dinge, geh\u00f6ren meiner Ansicht nicht in einen Salat, aber wem\u2019s schmeckt, ist das auch ok, \u00fcber Geschmack l\u00e4sst sich ja bekanntlich nicht streiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zuhause machen wir immer getrennt den Salat an, meine Frau mag nichts mit Zwiebeln und vorgenannten Borretsch schon gar nicht, daf\u00fcr gerne mit viel Essig. Ich esse die meisten Salate ohne Essig. Wenn ich schon an Essig denke, l\u00e4uft es mir schaudernd den R\u00fccken hinunter, au\u00dfer bei Linsen und Sp\u00e4tzle, da liebe ich den Essig, aber das ist ja auch kein Salat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was f\u00fcr Sonntagsgedanken, kein einziger vern\u00fcnftiger, nachdenklicher Satz, eher ein Salatkochbuch, hei\u00dft das dann auch Kochbuch?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcbrigens war vor dem Strohh\u00e4cker (Gem\u00fcseladen) dort der Sch\u00e4chterle, da konnte man Milch in einer Kanne holen und auch sonstige Milchprodukte und K\u00e4se, hat sich dann wahrscheinlich nicht mehr gelohnt, weil die Milch und all das andere gab es zwei H\u00e4user weiter beim \u201eWarner\u201c, das war ein Kolonialwarenladen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der hatte mehr oder weniger alles, heute w\u00fcrde man Tante-Emma-Laden sagen, bis in die Siebziger nannte man das Kolonialwarenladen. Wie gesagt, man bekommt dort mehr oder weniger alles. Was es dort nicht gibt, das braucht man meist auch nicht.<br>Gegen\u00fcber vom Strohh\u00e4cker war ein B\u00e4cker und 100 Meter weiter unten in der Kronprinzenstra\u00dfe der Metzger Suedes sowie ein Gesch\u00e4ft f\u00fcr alle m\u00f6gliche Elektrowaren wie Batterien, Gl\u00fchbirnen, aber auch kleine Werkzeuge, Schraubenzieher, Hammer etc. Ein Kurzwarengesch\u00e4ft, eine Drogerie, ein Schreibwarengesch\u00e4ft und nicht weit entfernt die Nordstadtapotheke und ein Blumenladen. Auch drei Friseure und noch zwei andere Metzger und B\u00e4cker sowie zwei Gasth\u00e4user waren in der N\u00e4he, sowie der Jazzclub Pforzheim. Also mehr oder weniger im Umkreis einer viertel Stunde zu Fu\u00df, im Karree, gab es alles, was man f\u00fcr das allt\u00e4gliche Leben ben\u00f6tigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcberhaupt braucht man sowieso weniger, als man denkt, wir sind eben mit sehr viel Luxus aufgewachsen. Wenn man \u00e4lter wird, stellt man pl\u00f6tzlich fest, da\u00df man tats\u00e4chlich nicht sehr viel f\u00fcr sein pers\u00f6nliches Gl\u00fcck ben\u00f6tigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gut, Schallplatten kaufe ich immer noch und B\u00fccher, aber sonst, Schuhe, Hosen, Hemden etc. nur bei Verschlei\u00df, nicht wegen der Mode, die ist mir eigentlich egal. Gepflegt essen macht mir Freude und auch ab und zu meinen Weinkeller aufzuf\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich k\u00f6nnte mir nat\u00fcrlich noch manches mehr leisten, aber k\u00f6nnen hei\u00dft ja nicht, da\u00df man es tun mu\u00df. Gepaart mit ein bi\u00dfchen Gl\u00fcck hat sich der Aufwand und Flei\u00df w\u00e4hrend des Berufslebens doch gelohnt und es ist deswegen sehr angenehm im Alter, keine finanziellen Sorgen zu haben und daf\u00fcr bin ich dankbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich w\u00fcnsche euch einen entspannten Sonntag,<br>streitet nicht und haltet zusammen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lieben Gru\u00df vom See<br><br>Euer Eckhard\/Papa\/Opa<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Song von George Harrison zur aktuellen Situation: <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed aligncenter is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Joe Brown - That&amp;apos;s The Way It Goes - Live In Liverpool\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/kjN31JA3rWI?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine Lieben, bevor man durch die automatische T\u00fcre des kleinen Supermarkts im Dorf tritt, kann man auf der linken Seite des Eingangs alles M\u00f6gliche an Obst ausw\u00e4hlen, Orangen, verschiedene Beeren, Trauben gr\u00fcn und blau, mit und ohne Kerne, Grapefruit und vieles mehr.Auf der rechten Seite Feldsalat (Ackersalat hie\u00df das bei uns, N\u00fcsslisalat sagt man in der Schweiz, Sonnenwirbele sagte nur der Vati (habe aber nachgeschaut, das ist s\u00fcdbadisch), Spargel, wenn die Zeit da ist, Radieschen,&#8230;<\/p>\n<div class=\"more-link-wrapper\"><a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/sonntagsgedanken.de\/blog\/2025\/04\/13\/salat-und\/\">mehr<span class=\"screen-reader-text\">Salat und&#8230;<\/span><\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":52292,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"off","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","spay_email":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-52591","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-sonntagsgedanken","ratio-16-9","entry"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/sonntagsgedanken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/IMG_9891-scaled.jpg?fit=2560%2C1920&ssl=1","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sonntagsgedanken.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52591","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sonntagsgedanken.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sonntagsgedanken.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sonntagsgedanken.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sonntagsgedanken.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=52591"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/sonntagsgedanken.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52591\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":52592,"href":"https:\/\/sonntagsgedanken.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52591\/revisions\/52592"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sonntagsgedanken.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/52292"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sonntagsgedanken.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52591"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sonntagsgedanken.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52591"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sonntagsgedanken.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52591"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}