{"id":51950,"date":"2021-07-18T01:58:00","date_gmt":"2021-07-17T23:58:00","guid":{"rendered":"https:\/\/sonntagsgedanken.de\/blog\/?p=51950"},"modified":"2021-07-17T20:58:51","modified_gmt":"2021-07-17T18:58:51","slug":"worte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sonntagsgedanken.de\/blog\/2021\/07\/18\/worte\/","title":{"rendered":"Worte"},"content":{"rendered":"\n<p>Meine Lieben,<\/p>\n\n\n\n<p>am Montag Abend sa\u00df ich auf unserer Terrasse in Hofheim, es war dreiviertel 9 (f\u00fcr Nichts\u00fcddeutsche 20.45 Uhr oder viertel vor neun, wir z\u00e4hlen hier logischerweise die Stunden an. Man sagt ja auch nicht &#8222;gib mir einen viertel vor Ganz Kuchen, wenn man einen dreiviertel Kuchen mitnehmen m\u00f6chte. Verstanden?!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kirchturm \u00fcberragt wie seit Jahrhunderten die Altstadt, eine bizarre Wolkenkulisse war der unbeschreiblich sch\u00f6ne Hintergrund.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Ein paar R\u00e4dchen Salami, ein kleines St\u00fcck K\u00e4se, beides auf dem Franzosenmarkt am Sonntag gekauft und ein Glas Rioja.<br>Es war still, nur die Spatzen schimpften im Geb\u00fcsch, die Schwalben flogen unglaublich hoch und elegant, viel leichter als die beiden Elstern, die eben an mir vorbeirauschten.<br>Meinen Gedanken lies ich freien Lauf, hatte keine Ahnung woher sie kamen und wohin sie wollten. Eine leichte Sentimentalit\u00e4t legte sich auf meine Seele. Ihr kennt das vielleicht, so eine freudige, zufriedene Sentimentalit\u00e4t,&nbsp;friedlich und gl\u00fccklich.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Und dann passiert es, es passiert immer in solchen Momenten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Seit Jahrzehnten, ich kann mich nicht erinnern, wann es das erste Mal war, es ist immer dasselbe Lied und nur dieses eine kommt mir immer wieder in den Sinn.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich spreche leise den Text vor mich hin und h\u00e4nge den Worten nach.<br>Smile an everlasting smile a smile can bring you near to me, don&#8217;t ever let me find you gone , cause that would bring a tear to me<br>this world\u2026\u2026..&nbsp;<br><br>Nat\u00fcrlich kann ich das, wie auch viele andere Liedtexte auswendig, den ganzen Text.&nbsp;<br><br>Ich w\u00fcrde jetzt nicht behaupten, dass das mein absolutes Lieblingslied ist, aber es ist einfach immer da, wenn die Situation es will und zul\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Jeder kann diese einfachen Worte nat\u00fcrlich&nbsp;interpretieren wie er will, und meist&nbsp;h\u00e4ngt es von der Situation ab, in der das Lied auftaucht.<br><br>An diesem Abend empfand ich, dass ich auch mir selbst zul\u00e4cheln muss, ich mich nicht verliere und ich jeden Tag neu beginnen soll.<br>Wie schon gesagt, das war letzten Montag und niedergeschrieben habe ich das in meinem Herzen und am Dienstag Vormittag dann von dort f\u00fcr euch in diese Sonntagsgedankenemail \u00fcbertragen.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/youtu.be\/M92QzPjgbag\">https:\/\/youtu.be\/M92QzPjgbag<\/a>&nbsp; und zum Lesen empfehle ich euch &#8222;Kaffee und Zigaretten&#8220; von Ferdinand von Schirach<\/p>\n\n\n\n<p>Und es stimmt was Coro Channel sagte, die besten Dinge im Leben sind kostenlos, die zweitbesten sehr teuer.<br><br>Lieben Gru\u00df vom See und vergesst nicht wie gl\u00fccklich ihr eigentlich seid und gebt auf euch acht.<\/p>\n\n\n\n<p>Eckhard\/O\/P<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine Lieben, am Montag Abend sa\u00df ich auf unserer Terrasse in Hofheim, es war dreiviertel 9 (f\u00fcr Nichts\u00fcddeutsche 20.45 Uhr oder viertel vor neun, wir z\u00e4hlen hier logischerweise die Stunden an. 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