{"id":51947,"date":"2021-07-11T00:37:00","date_gmt":"2021-07-10T22:37:00","guid":{"rendered":"https:\/\/sonntagsgedanken.de\/blog\/?p=51947"},"modified":"2021-07-10T20:44:59","modified_gmt":"2021-07-10T18:44:59","slug":"drei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sonntagsgedanken.de\/blog\/2021\/07\/11\/drei\/","title":{"rendered":"Drei!"},"content":{"rendered":"\n<p>Meine Lieben,&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>kennt ihr das? In meinem Geldbeutel steckt mein ganzes Leben! Meine Legitimation, dass ich bin, der ich bin, noch Autofahren darf, Kredit-\/Bankkarten, die mir das Tagt\u00e4gliche erleichtern, sofern <em>Penunze<\/em> auf den Konten ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ist!<\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich noch ein paar Visitenkarten, zum Eindruck machen, auch wenn man das nicht mehr n\u00f6tig hat. Das mit dem Eindruck hinterlassen relativiert&nbsp;sich mit den Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich trage ich immer einige, schon vergilbte und zum Teil auseinandergerissene Zettel mit Spr\u00fcchen, Aphorismen oder Gedichten mit mir herum. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In alten Zeiten habe ich mir oft auch Spr\u00fcche aus Todesanzeigen ausgeschnitten und ins Portemonnaie gepackt.<\/p>\n\n\n\n<p>Makaber?&nbsp;Finde ich nicht. Da steht doch meist etwas Vers\u00f6hnliches, Tr\u00f6stendes, das man im Leben vermisst oder vergessen hat, und das kann man doch immer brauchen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Heute ist das Verh\u00e4ltnis von Geld und Zetteln umgekehrt, ich beschr\u00e4nke mich auf drei recht schon zerlesene, angerissene St\u00fcckchen Papier.<\/p>\n\n\n\n<p>Ach halt, da ist immer noch eine kleine Visitenkarte vom Ristorante &#8222;Bastinello al Molo&#8220; in Fiumiciono.<\/p>\n\n\n\n<p>Da war ich immer gerne essen mit meinem italienischen Kollegen kurz vor dem Abflug. Man sitzt direkt am Wasser, die Wellen schlagen leicht an die an die aufget\u00fcrmten Steine und das Essen ist so herrlich italienisch!<\/p>\n\n\n\n<p>Und hier jetzt die Drei. Kann man immer wieder lesen und dar\u00fcber philosophieren. Probiert\u2018s mal.<\/p>\n\n\n\n<p>Quasimodo: \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Jeder steht allein auf dem Herzen der Erde<br>Getroffen von einem Sonnenstrahl:<br>Und pl\u00f6tzlich ist Abend<\/p>\n\n\n\n<p>Leo Tolstoi: \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Jeder Mensch befindet sich in einem st\u00e4ndigen Wachstumsproze\u00df, <br>daher darf niemand aufgegeben werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Derek Walcott: \u00a0 \u00a0 \u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Liebe nach Liebe\u00a0<br>Die Zeit wird kommen wenn du mit Schwung<br>dich selbst an deiner eigenen T\u00fcr begr\u00fc\u00dfen wirst,<br>in deinem eigenen Spiegel, und jeder wird bei Gru\u00df des anderen l\u00e4cheln<br>und sagen, setz dich hier hin.<br>Iss.<br>Du wirst wieder den Fremden lieben, der du warst.<br>Gib Wein. Gib Brot. Gib dein Herz sich selbst zur\u00fcck,<br>dem Fremden, der dich geliebt hat, dein ganzes Leben,<br>den du wegen eines anderen \u00fcbersahst, der dich inwendig kennt.<br>Nimm die Liebesbriefe vom B\u00fccherbord herunter, die Fotografien,<br>die verzweifelten Zeilen,<br>pelle dein Bild vom Spiegel ab.<br>Setz dich.<br>Schmause von deinem Leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Musik f\u00fcr heute :&nbsp;<a href=\"https:\/\/youtu.be\/Z93croz945s\">https:\/\/youtu.be\/Z93croz945s<\/a>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Genie\u00dft den Tag, gebt auch euch acht.<\/p>\n\n\n\n<p>Lieben Gru\u00df aus Hofheim<\/p>\n\n\n\n<p>Eckhard, auch Papa und Opa (aber das wisst ihr ja)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine Lieben,&nbsp; kennt ihr das? In meinem Geldbeutel steckt mein ganzes Leben! Meine Legitimation, dass ich bin, der ich bin, noch Autofahren darf, Kredit-\/Bankkarten, die mir das Tagt\u00e4gliche erleichtern, sofern Penunze auf den Konten ist.&nbsp; Ist! Zus\u00e4tzlich noch ein paar Visitenkarten, zum Eindruck machen, auch wenn man das nicht mehr n\u00f6tig hat. Das mit dem Eindruck hinterlassen relativiert&nbsp;sich mit den Jahren. 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