{"id":51879,"date":"2021-03-07T01:26:00","date_gmt":"2021-03-07T00:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/sonntagsgedanken.de\/blog\/?p=51879"},"modified":"2021-03-06T19:32:18","modified_gmt":"2021-03-06T18:32:18","slug":"frauen-maenner-mode-und-sterne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sonntagsgedanken.de\/blog\/2021\/03\/07\/frauen-maenner-mode-und-sterne\/","title":{"rendered":"Frauen, M\u00e4nner, Mode und Sterne*"},"content":{"rendered":"\n<p>Meine Lieben,<\/p>\n\n\n\n<p>Am Morgen beim Blick in den Spiegel, kritisch, aber wohlgef\u00e4llig stellt man dann doch fest, dass sich einiges ver\u00e4ndert hat und wahrscheinlich auch so bleibt! W\u00e4hrend Frauen es gewohnt sind &#8211; und es seit fr\u00fchen Jahren auch praktizieren, ich nehme an seit der Pubert\u00e4t -sich aufzuh\u00fcbschen, bleiben M\u00e4nner so wie sie sind.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die heutige emanzipierte Frau macht diesen <em>Aufh\u00fcbschaufwand<\/em> zwar nur f\u00fcr sich, sagt sie, aber ich habe mal gelesen, dass es auch tiefer liegende Gr\u00fcnde geben soll.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auf jeden Fall ist es den Frauen in der Politik zu verdanken, auch wenn sie noch in der Minderheit sind, dass als erstes die Friseure nach dem <em>Lockdown<\/em> ge\u00f6ffnet wurden. Am sogenannten Weltfrauentag will man schlie\u00dflich entsprechend aussehen.\u00a0<br>Naja, ich denke, egal wieviel Frauen in der Politik sind (in Deutschland schon seit vielen Jahren an f\u00fchrender Stelle) machen M\u00e4nner sowieso im Endeffekt immer das, was Frauen wollen.\u00a0<br>Das war schon immer so und wird sich auch in Zukunft nicht \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck zu den M\u00e4nnern, zu uns. Bei uns bleibt eben alles so wie uns die Natur ausgestattet hat.\u00a0<br>Die weniger Sch\u00f6nen bleiben weniger sch\u00f6n, die Gutaussehenden bleiben gutaussehend, aber alle werden \u00e4lter.\u00a0<br>Man tr\u00e4gt jetzt grau. (was mich wundert, die Augenbrauen behalten die urspr\u00fcngliche Farbe, zumindest noch im Moment). Ja, so schwarz war ich mal, kann ich J\u00fcngeren versichern.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Und d\u00fcnn war ich auch! Wirklich?<br>Und einen Sixpack hatte ich! Wirklich?\u00a0<br>Ja! Hat mir aber nicht gestanden.\u00a0<br>Ach so!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Bart ist jetzt auch recht grau, fast schon wei\u00df!\u00a0<br>Bart war mal Mode als ich 16 Jahre alt war, dann war es altmodisch, dann wieder Mode, wieder altmodisch und heute wieder Mode. Also heute ist man mit Bart sozusagen <em>up to date<\/em>. Und alle die jetzt glauben das w\u00e4re etwas Neues, der letzte Schrei, ist es leider nicht! Gibt\u2019s schon ewig!<\/p>\n\n\n\n<p>Meinen trage ich jetzt, ohne Unterbrechung, 54 Jahre!<br>Wahrscheinlich w\u00fcrde ich mich nicht erkennen, wenn ich ihn mal abnehmen w\u00fcrde. Ja, wenn ich die Augen schlie\u00dfe, dann w\u00e4re ich sicher, dass ich noch ich bin, denn innen verschiebt sich ja nichts.<br>Auch wenn vieles die Zeit verweht, innen, ganz innen drin bleibt es in wesentlichen Dingen, wie es schon immer war.<\/p>\n\n\n\n<p>Bin ich gegen Fortschritt? Nein, aber manche Dinge (nicht-technische) \u00e4ndern sich einfach nicht oder sehr, sehr langsam. Man kann zum Beispiel ein Unternehmen so oder so organisieren, aber es gibt nur begrenzte M\u00f6glichkeiten und die kommen in unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden immer wieder als \u201eetwas Neues\u201c an die Oberfl\u00e4che und alle machen dann zukunftsgl\u00e4ubig mit.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Evolution, was uns Menschen betrifft, ist so langsam, da muss man schon einige hundert Jahre leben um eine wesentlich \u00c4nderung zu sehen, frustrierend?\u00a0Nein, einfach akzeptieren!<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcbrigens habe ich geh\u00f6rt, l\u00e4sst die anf\u00e4ngliche Begeisterung f\u00fcr die \u201eNeuerung\u201c Homeoffice (Heimarbeit) wieder nach. Fr\u00fcher war es recht angenehm, wenn man alle paar Wochen einen Tag von zu Hause arbeiten, und so auch nebenbei kurz die Waschmaschine bef\u00fcllen konnte.\u00a0<br>Man war an diesem Tag trotzdem meist produktiver, weil die vielen <em>Nebenherkonversationen<\/em> in der Kaffeeecke (tats\u00e4chlich 3 \u201ee\u201c, ich hoffe das stimmt, wahrscheinlich Rechtschreibreform) wegfielen.\u00a0<br>Aber jetzt\u00a0wollen viele Heimarbeiter wieder ins B\u00fcro und nur ab und zu zu Hause bleiben, weil wir eben doch soziale Tiere sind.<br>So kommt alles irgendwie wieder ins Lot (was f\u00fcr ein sch\u00f6ner Ausdruck).<\/p>\n\n\n\n<p>Apropos Rechtschreibreform, jetzt werden die M\u00e4nner ja immer mehr durch einen Stern * ersetzt. Man sagt nicht mehr Kunde (ich habe das immer als geschlechtsneutral empfunden), sondern entweder Kundin\/Kunde (das verstehe ich), oder aber (neu) &#8222;Kund*in\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Immerhin einen Stern, und der strahlt ja selbst noch, auch wenn das Licht l\u00e4ngst erloschen ist.<br>Aber was soll\u2019s, so wichtig ist das ja alles nicht!\u00a0<br><\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig ist was bleibt, die Kunst, die Literatur, die Musik, die Liebe und die Freundschaft<br>Lest doch mal wieder Max Frisch zum Beispiel \u201eMein Name sei Gantenbein\u201c und zur Musik von heute habe ich eine sehr spezielle, emotionale Bindung.\u00a0<a href=\"https:\/\/youtu.be\/6pygDn9BCww\">https:\/\/youtu.be\/6pygDn9BCww<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Euch allen einen sch\u00f6nen Sonntag und einen lieben Gru\u00df aus Hofheim.<\/p>\n\n\n\n<p>Gebt auf euch acht!<\/p>\n\n\n\n<p>Papa\/Eckhard<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine Lieben, Am Morgen beim Blick in den Spiegel, kritisch, aber wohlgef\u00e4llig stellt man dann doch fest, dass sich einiges ver\u00e4ndert hat und wahrscheinlich auch so bleibt! 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