Meine Lieben,
es gibt verschiedene Phasen, die sich auf alle Bereiche des Lebens auswirken, da sind wir uns ja alle einig.
Was mir neulich, so in der Retrospektive (Rückschau) durch den Kopf ging, ist folgendes: Als kleines Kind schläft man zunächst in einem Schlafsack, später dann im Schlafanzug, entweder Trikot oder Baumwolle. Als Jugendlicher hat man dann auch mal denn Tick „jetzt schlafe ich nackt, denn ich bin ja schon groß“.
Wenn man älter wird schläft man gerne in Boxer Shorts und T-shirt, ist ja auch irgendwie cool und gibt einem dieses Gefühl der sexuellen Attraktivität. Übrigens rede ich hier nur von Männern, denn für den weiblichen Teil der Menschheit stellt sich diese Frage ja nicht, ich meine das mit dem Schlafanzug und der sexuellen Attraktivität.
Frauen sind ja so oder so attraktiv, egal was sie tragen.
Auch ich habe jahrzehntelang nur in T-Shirt und Boxer Shorts geschlafen. Einen Schlafanzug besitze ich gar nicht. Jetzt bin ich ja auch inzwischen etwas älter und da kommt manchmal der Gedanke vorbeigeflogen „wenn ich jetzt ins Krankenhaus müsste, ich hätte nicht mal einen Schlafanzug!“
Und mit so einem „Flügelhemd“ würde ich dort nicht gerne durch die Gänge spazieren, auch wenn meine hintere Partie angeblich noch ganz in Ordnung zu sein scheint (hat man mir gesagt).
Was tun? Nun wenn Schlafanzug, dann hätte ich gerne einen aus Baumwolle, mit großen Längsstreifen, mehrfarbig, nein zweifarbig, einer kleinen Tasche, um die Brille reinzustecken und mit einem schönen Kragen. So einen könnte ich mir vorstellen.
Jetzt hatte ich in meinen letzten Sonntagsgedanken erwähnt, dass ich etwas abergläubisch bin. In diesem Fall führt das dazu, dass ich natürlich keinen Schlafanzug will, denn dann wäre ich ja schon fürs Krankenhaus vorbereitet und das würde dann heißen, ich werde krank und das wollen wir ja vermeiden!
Ein Geistesblitz!
Als ich noch ein kleiner Bub war habe ich oft bei Oma und Opa geschlafen, im Gräbele, das heißt in der Mitte. Ich kann mich erinnern, dass Oma immer ein weißes langes Nachthemd trug und der Opa hatte ebenfalls ein Nachthemd an.
Jetzt wisst ihr was kommt, genau. Ich habe mich mal informiert, ob es überhaupt Nachthemden für Männer gibt, und das Internetz hat mich zuverlässig informiert, es gibt sie!
Seit Weihnachten, das Christkind war lieb, bin ich stolzer Besitzer eines gestreiften, halblangen, mit Kragen und kleiner Brusttasche versehenen Nachthemdes! Wunderbar!
Problem gelöst, man wird nicht krank und kann trotzdem die ewigen Boxershorts und T-Shirts hinter sich lassen.
Und dann dieses Gefühl, am Abend, im Bad, wenn man sein Nachthemd mehr oder weniger über sich wirft, man schlupft ja von unten hinein! Wie eine Höhle und draußen dreht sich die Welt!
Man muss zwar lernen, wie man jetzt ins Bett krabbelt, aber wir sind ja clever und haben das schnell heraus.
Ich kann also nur empfehlen so ein Nachthemd mal auszuprobieren und wie gesagt, der beste Moment ist der, bevor der Kopf durch den Kragen schaut. Das ist der Moment, bei dem die ganze Welt außen vor bleibt. Man ist alleine mit sich und seinem Nachthemd!
Es hat übrigens auch die passende Musik ausgesucht. https://youtu.be/xYZkqeKlk8U
Ich wünsche euch einen entspannten Sonntag.
Gebt auf euch acht!
Lieben Gruß aus Hofheim (und nachher auf dem Weg zum See)
Papa/Eckhard


Great post Eckhard, it made us laugh 🙂